Zahnersatz Berlin Zehlendorf

Kronen, Brücken, Zahnprothesen und Implantate in Perfektion

Hochwertiger, funktionaler und ästhetischer Zahnersatz ist ein Schwerpunkt der Zahnarztpraxis Dr. Gerlach im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Wir stehen für Behandlungen in entspannter Atmosphäre mit Zeit für den einzelnen Patienten und ausführlichen Beratungen. Unsere Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen zeichnen sich durch Qualität, Passgenauigkeit, Haltbarkeit und maximalen Tragekomfort aus. Wir gestalten Ihren Zahnersatz so, dass Außenstehende ihn als solchen nicht erkennen werden. Prothesen können heute mit Implantaten, Abutments, Lokator- oder Teleskop-Konstruktionen sicher im Kiefer verankert werden. Wir bieten hervorragenden Zahnersatz für jede Indikation. Haben Sie den Eindruck, Ihr Zahnersatz könnte besser sitzen, als er es tut? Wir haben bestimmt eine Lösung für Sie.

Ihre Vorteile

  • zielorientierte Diagnostik
  • Gesamtkonzepte statt Einzellösungen
  • schonende Behandlungstechniken
  • körperverträgliche Zahnersatzmaterialien
  • hochwertiger herausnehmbarer, festsitzender und kombinierter Zahnersatz
  • ästhetische Implantat-Prothetik
  • metallfreie Kronen und Brücken aus Vollkeramik
  • perfekt auf Ihre natürlichen Zähne abgestimmte Zahnfarbe
  • Kooperation mit dem für hochwertige Qualität bekannten Dentallabor Scherz in Hoppegarten bei Berlin
  • Kooperation mit namhaften Implantologen und Oralchirurgen
  • auf Wunsch Narkose
  • Übergreifende Zusammenarbeit mit Fachkollegen

    Die Zahnarztpraxis Dr. Gerlach in Berlin Zehlendorf arbeitet im Bereich der Implantatprothetik mit Fachzahnärzten aus verwandten Fachbereichen zusammen. Hierzu zählen namhafte Implantologen, Oralchirurgen sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen. Gemeinsam bündeln wir unsere Kompetenzen, um für unsere Patienten das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erreichen.

    Moderne Technologien

    Dank innovativer Technologien wie CAD/CAM und digiBase ist es uns möglich, zahnärztliche und laborseitige Prozesse im digitalen Workflow perfekt miteinander zu verbinden. Das Ergebnis: Kronen, Brücken, Zahnprothesen und Implantate von höchster Passgenauigkeit und Perfektion.

    Haben Sie Fragen? Dann klicken Sie sich doch einfach durch die nachstehenden Informationen oder vereinbaren gleich einen Termin mit Frau Dr. Gerlach. Wir freuen uns, Sie in unserer patienten-freundlichen, gut erreichbaren und einladend eingerichteten Zahnarztpraxis begrüßen zu dürfen.

    Fragen und Antworten zum Thema Zahnersatz

    Muss man fehlende Zähne ersetzen?

    Zahnlücken entstehen durch krankheitsbedingten Zahnverlust oder Unfälle. Die häufigsten Gründe für den Verlust von Zähnen sind Karies und Parodontitis. Fehlt ein einzelner Backenzahn, fällt das Außenstehenden meist nicht auf, und auch der Betroffene gewöhnt sich mit der Zeit daran. Trotzdem sollten Sie die Zahnlücke unbedingt von Ihrem Zahnarzt schließen lassen, weil die Nachbarzähne sich drehen oder in die Lücke kippen können. Es kann auch passieren, dass die Zähne aus dem Gegenkiefer in die Lücken wachsen und so zu Störungen in der Okklusion (Kontakt zwischen den Zähnen des Ober- und des Unterkiefers) führen. Ein Lückengebiss ist die häufigste Ursache für funktionelle Dysbalancen und Schmerzen im Kausystem.

    Metallfreier Zahnersatz aus Keramik

    In der Zahnarztpraxis Dr. Gerlach in Berlin-Zehlendorf verwenden wir nur hochwertige und körperverträgliche zahnmedizinische Materialien. Patienten mit hohen Ansprüchen an die Ästhetik oder mit Metall-Unverträglichkeiten entscheiden sich oft für Kronen und Brücken aus Keramik. Vollkeramischer Zahnersatz steht herkömmlichen Metall- oder Metall-Keramik-Konstruktionen in Sachen Funktionalität heute in nichts mehr nach und lässt Sie schnell vergessen, dass Sie Zahnersatz tragen.

    Wie unterscheiden sich festsitzender und herausnehmbarer Zahnersatz?

    In die Kategorie fester Zahnersatz fallen Kronen, Brücken und Implantate. Kronen und Brücken werden an den natürlichen Zähnen, Implantate direkt im Kiefer verankert. Festsitzende Brücken kann der Zahnarzt nicht erweitern, was bei weiterem Zahnverlust nachteilig sein kann. Sie eignen sich somit vor allem für Patienten mit ansonsten gesunden Zähnen. Fester Zahnersatz fühlt sich sehr natürlich an und schränkt weder die Kaufunktion noch die Aussprache ein. Bei entsprechender Indikation ist er gegenüber herausnehmbarem Zahnersatz auf jeden Fall die komfortablere Lösung.

    Zum herausnehmbaren Zahnersatz zählen Teilprothesen und herausnehmbare Brücken sowie Vollprothesen (Totalprothesen). Diese Art der Versorgung eignet sich besonders gut für Patienten, die viele oder alle Zähne verloren haben. Für ältere Menschen sind Teilprothesen und Prothesen häufig die bessere Option, da sie abnehmbar und leicht zu pflegen sind. Anders als festsitzende Zahnbrücken sind herausnehmbare Teilprothesen zudem meist erweiterbar, was sie zur idealen Lösung für Menschen macht, die in absehbarer Zeit noch mehr Zähne verlieren könnten.

    Was sind Kronen und Brücken?

    Was ist eine Zahnkrone?

    Zahnkronen sind Schutzkappen, die den defekten Zahn komplett umschließen. Der Zahnarzt setzt Kronen sowohl für restaurative als auch kosmetische Zwecke ein. Häufig werden sie nach einer Wurzelbehandlung empfohlen oder wenn ein kariös zerstörter Zahn mit einer herkömmlichen Zahnfüllung nicht mehr restauriert werden kann. In diesen Fällen bieten die Zahnkronen den betroffenen Zähnen Schutz. Auch größere Abplatzer am Zahnschmelz oder unschöne Verfärbungen deckt der Zahnarzt mit Zahnkronen effektiv ab.

    Wie unterscheiden sich Teilkronen von Vollkronen?

    Teilkronen ersetzen einen beschädigten oder abgebrochen Teil eines Zahnes, wobei noch gesunde Zahnhartsubstanz erhalten bleiben kann. Teilkronen kommen infrage, wenn der Zahndefekt für eine herkömmliche Füllung zu groß ist. Die Übergänge zwischen Teilkrone und Einlagefüllung (Inlay) sind fließend.

    Was sind Zahnbrücken?

    Zahnbrücken, kurz Brücken genannt, ersetzen einen oder mehrere fehlende Zähne. Dabei dienen die an die Lücken grenzenden gesunden Zähne als Brückenpfeiler. Ist eine Lücke sehr groß, kann eine Brücke auf Implantaten befestigt werden. Auf dem Gebiet der Zahnimplantate arbeitet Frau Dr. Gerlach mit gut ausgebildeten und erfahrenen Implantologen in Zehlendorf zusammen.

    Eine Besonderheit: substanzschonende Inlay-Brücken

    Inlay-Brücken werden nicht mit Kronen, sondern mit Inlays an den Nachbarzähnen verankert. Dies hat den Vorteil, dass die als Brückenpfeiler fungierenden Zähne viel weniger beschliffen werden müssen. Falls die Haltezähne bereits Füllungen aufweisen, können diese durch Inlays ersetzt werden. Für dieses Verfahren eignen sich neben Inlays auch Onlays (Auflagefüllungen) oder Teilkronen.

    Wie werden Kronen und Brücken hergestellt?

    Zunächst werden die Pfeilerzähne beschliffen, damit die Krone das normale Ausmaß eines Zahns nicht überschreitet. Die anschließend vom Zahnarzt genommene Abformung dient dem Zahntechniker als Grundlage für die Herstellung der Kronen- oder Brückenversorgung. Bis zum Einsetzen der endgültigen Krone oder Brücke schützen Provisorien die beschliffenen Zähne und stellen das normale Kauvermögen wieder her.

    Die Fertigung von Kronen und Brücken im Dentallabor dauert etwa eine Woche. Ist der Zahnersatz fertig, entfernt der Zahnarzt das Provisorium und befestigt die Kronen oder Brücken mit Composite-Befestigungszement oder Dentalzement auf den vorbereiteten Zahnstümpfen. Die Versorgung mit einer Krone oder Brücke erfolgt normalerweise über zwei Termine und ist schmerzlos.

    Aus welchen Materialien wird Zahnersatz hergestellt?

    Häufig eingesetzte Zahnersatzmaterialien sind Metall, Keramik und Gold.

    Zahnersatz aus Metall (NEM) – bewährte Standardlösung

    Die Gerüste von Kronen und Brücken bestehen häufig aus Nichtedelmetalllegierungen. Die Nichtedelmetalle (NEM) haben sich als funktionale und robuste Zahnersatz-Werkstoffe für ein großes Anwendungsspektrum bewährt. Im sichtbaren Zahnbereich werden NEM-Kronen und -Brücken teilweise oder ganz mit einer Keramikschicht überzogen. Zu den in der Zahnmedizin am häufigsten verwendeten NEM zählen Kobalt-Chrom-Legierungen bzw. Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierungen.

    Zahnersatz aus Gold (EM) – edel, stabil und langlebig

    Gold ist ein sehr hochwertiges, korrosionsfestes und stabiles Zahnersatzmaterial. Das äußerst körperverträgliche Gold wird sowohl für die Fertigung hochwertiger Goldinlays als auch für langlebiger Kronen und Brücken eingesetzt. Reines Gold wäre für die Verwendung als Zahnersatz allerdings zu weich, weshalb der Zahntechniker Goldlegierungen verwendet, die bis zu 25 % aus anderen korrosionsfreien Metallen wie Kupfer, Platin oder Silber bestehen. Gold eignet sich sehr gut für Zahnersatz im Backenzahnbereich, wo ein hoher Kaudruck herrscht. Für eine natürliche Optik können Goldkronen und -brücken mit Keramik verblendet werden.

    Zahnersatz aus Gold ist mit einer Lebensdauer von 15 Jahren und länger überdurchschnittlich lange haltbar, allerdings auch teurer als NEM-Zahnersatz. Die erforderliche private Zuzahlung ist jedoch eine sehr gute Investition.

    Vollkeramik – für Zahnersatz so schön wie natürliche Zähne

    Patienten, die auf Metall allergisch reagieren oder für die Ästhetik eine besonders große Rolle spielt, entscheiden sich für oft für Zahnersatz aus Vollkeramik. Vollkeramik hat keine negativen Einflüsse auf das Mundmilieu und ruft in der Regel auch keine allergischen Reaktionen aus. Die wichtigsten von uns eingesetzten Keramikarten sind Zirkon, e.max und Enamic.

    Zirkonkronen und Zirkonbrücken – robust und vielseitig

    Zirkonkronen und Zirkonbrücken werden aus der High-tech-Keramik Zirkonoxid gefertigt. Zirkon ist ein besonders körperverträgliches, stabiles und haltbares Zahnersatz-Material, das sich auch für den stärker belasteten Seitenzahnbereich und für die Herstellung von Implantatkronen eignet. Zahnkronen aus Zirkonoxid lassen wir im renommierten Berliner Dentallabor Scherz computergesteuert per CAD/CAM herstellen.

    Kronen und Brücken mit dem e.max – System – ideal für die Vorderzähne

    Die ästhetischen e.max-Kronen und -brücken werden in Presstechnik aus speziellen Glaskeramiken hergestellt und zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Lichtdurchlässigkeit aus. Deshalb sind sie von den leicht transparenten und schimmernden natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden. E.max-Kronen finden häufig im Vorderzahnbereich Verwendung, wo Ästhetik eine besonders große Rolle spielt. Die Verblendungen der e.max-Kronen werden aufwändig in mehreren Schichten aufgemalt oder glasiert und können so optimal an die Nachbarzähne angeglichen werden. Deshalb eignet sich dieses Material am besten für Einzelzahnrestaurationen und dreigliedrige Brücken.

    Vorteile von Kronen und Brücken aus reiner Keramik
  • natürliches, schönes Aussehen
  • keine dunklen Kronenränder am Zahnfleischsaum bei Zahnfleischrückgang
  • besonders gut geeignet bei Allergien gegen bestimmte Metalle
  • Nachteile

  • etwas teurer durch einen höheren Selbstkostenanteil
  • je nach Keramikart nicht für Zähneknirscher geeignet
  • ENAMIC-Kronen – für natürlich wirkende, minimalinvasive Zahnrestaurationen

    ENAMIC ist eine hochelastische Hybridkeramik aus polymerinfiltriertem Feldspat mit ähnlichen Eigenschaften wie natürliches Dentin. Aus dem stabilen Dentalmaterial lassen sich mithilfe von CAD/CAM sehr präzise haltbare Kronen mit reduzierten Wandstärken fertigen, sodass die Zähne weniger beschliffen werden müssen. ENAMIC-Zahnkronen absorbieren die Kaukräfte perfekt, weshalb sie sich auch sehr gut für Einzelzahnversorgungen im Seitenzahnbereich eignen. Ihr Tragekomfort ist außerordentlich hoch. Kronen aus ENAMIC sind außerdem sehr lichtdurchlässig und gliedern sich dank ihres natürlichen Farbenspiels perfekt in die Zahnreihe ein.

    Insgesamt steht ENAMIC für hochästhetische, minimalinvasive Kronenversorgungen mit einem vielseitigen Anwendungsspektrum. Sprechen Sie uns auf ENAMIC an. Frau Dr. Gerlach berät Sie gerne.

    Metallfreie Zahnprothesen und Brücken mit PEEK

    Prothesen- und Brückengerüste bestehen häufig aus einem einfachen Kunststoff oder kunststoff-ummanteltem Metall. Hierzu gibt es eine interessante, bioverträgliche Materialalternative: PEEK (Polyetheretherketon), ein metallfreier, verschleißfester und federleichter Hochleistungskunststoff. Brücken- und Prothesengerüste aus PEEK werden mit CAD/CAM aus einem Stück gefräst und sitzen deshalb stets passgenau. Das Material bietet unseren Zahnersatz-Patienten einen hohen Kaukomfort, da es die Kaukräfte dämpft wie natürlicher Knochen. Dadurch werden der Kiefer und die Verbindungselemente des Zahnersatzes entlastet.

    Was sind Zahnimplantate?

    Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die über Verbindungselemente (Abutments) mit einer künstlichen Zahnkrone aus Keramik, Metallkeramik oder Kunststoff bestückt werden. Wo mehrere natürliche Zähne fehlen, dienen Zahnimplantate häufig als Pfeiler für feste und herausnehmbare Zahnbrücken sowie für Teil- und Vollprothesen.

    Zahnimplantate in Kombination mit einer in Präzisionsarbeit gefertigten und angepassten Prothetik sind eine hervorragende Möglichkeit, einzelne Zähne und sogar ganze Zahnreihen zu ersetzen. Sie finden sowohl bei festsitzenden als auch herausnehmbaren Zahnersatz Anwendung.

    Vorteile Zahnimplantate

  • fühlen sich an wie echte Zähne
  • sowohl zur Versorgung mit festsitzendem als auch herausnehmbarem Zahnersatz geeignet
  • deutlich besserer Sitz von herausnehmbaren Brücken und Prothesen
  • bei implantatgetragenem Zahnersatz: kein Beschleifen der natürlichen Zähne notwendig; Zahnsubstanz wird geschont
  • können den fortschreitenden Knochenverlust im Lückengebiss stoppen
  • Nachteile

  • hochpreisige Versorgung
  • erfordern konsequente Mundhygiene zur Vermeidung von Implantatentzündungen (Periimplantitis)
  • Das große Feld der Implantologie hält vielfältige Möglichkeiten bereit, die Ihnen Frau Dr. Gerlach in Ihrer Zahnarztpraxis in Zehlendorf gerne in einem persönlichen Gespräch erläutert. Bei uns erwartet Sie eine perfekte Symbiose aus professioneller Implantologie und herausragender Prothetik.

    Welche Arten von Zahnprothesen gibt es?

    Jeder kennt sie, die umgangssprachlich „dritte Zähne“ genannten herausnehmbaren Teilprothesen und Vollprothesen (Totalprothesen). Moderne Prothesenversorgungen gibt es in vielen Varianten, sie zielen darauf ab, Sitz und Tragekomfort zu verbessern.

    Auch Interimsprothesen (vorübergehende Prothesen) gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Besonders angenehm zu tragen sind Flexprothesen, die aus einen flexiblen Prothesenmaterial hergestellt werden.

    Teilprothesen – eine günstige Lösung bei vielen fehlenden Zähnen

    Modellgussprothesen, auch Klammerprothesen genannt, sind die Standardversion der Teilprothese. Sie werden mit Stahlklammern an den Nachbarzähnen befestigt, die dafür ein wenig angeschliffen werden müssen. Für den Oberkiefer wird als Basis meist eine Metallplatte, für den Unterkiefer ein Metallbügel gewählt. Die Zahnlücken werden mit Ersatzzähnen geschlossen,die auf Prothesensätteln sitzen.

    Klammerprothesen sind vergleichsweise preisgünstig, wegen der glänzenden Metallklammern aber wenig ästhetisch. Außerdem können die Klammern mit der Zeit die Haltezähne lockern, wodurch sich der Sitz der Teilprothese verschlechtert. Im schlimmsten Fall gehen die Haltezähne verloren und die Standard-Teilprothese ist nicht mehr brauchbar.

    Vollprothesen – wenn alle Zähne einer Zahnreihe fehlen

    Die klassische herausnehmbare Vollprothese, oft auch Totalprothese genannt, besteht in der Standardversion aus einer zahnfleischfarbenem Kunststoffbasis und Kunststoff-Zähnen. Es gibt sie für den Oberkiefer und Unterkiefer. Die Oberkiefer-Prothese wird zusätzlich mit einer Gaumenplatte ausgestattet. Sie wird allein von den Saugkräften gehalten. Der Sitz von Standardprothesen lockert sich mit fortschreitendem Knochenverlust, weshalb der Zahnarzt ihren Sitz regelmäßig anpassen muss.

    Was bedeutet kombinierter Zahnersatz?

    Kombinierter Zahnersatz ist von außen gesehen frei von sichtbaren Elementen und sehr belastbar. Er verbindet die Vorteile von festem und herausnehmbarem Zahnersatz. Er sitzt sehr sicher und fest im Kiefer, kann aber zur Reinigung bequem abgenommen werden. Besonders bewährt haben sich Cover-Denture-Prothesen und Teleskopprothesen. Sie werden an beschliffenen natürlichen Zähnen, Implantaten oder einer Mischung aus beidem befestigt. Welche Form für den Patienten am besten geeignet ist, entscheiden der Befund und die finanziellen Möglichkeiten.

    Deckprothese – bei sehr geringer Restbezahnung

    Die schleimhautgetragene Deckprothese, auch Cover-Denture-Prothese genannt, ähnelt auf den ersten Blick einer Vollprothese. Anders als bei der Standard-Totalprothese für den zahnlosen Kiefer machen sich Deckprothesen jedoch eine Restbezahnung zunutze. Die Befestigung der Coverdenture-Prothese erfolgt nach dem sogenannten Doppelkronenprinzip (Teleskopkronenprinzip). Die natürlichen Haltezähne werden überkront, während für die künstlichen Zähne Hülsen in die Prothese eingearbeitet werden. Es handelt sich also um eine Art Stecksystem, wobei der Kiefer von der Cover-Denture-Prothese komplett abgedeckt wird. Die Haltefunktion wird durch Friktion erreicht.

    Vorteile Deckprothese
  • wesentlich höhere Haltefunktion als bei einer Totalprothese
  • stabil
  • komfortabler als Standardprothese
  • leicht zu reinigen
  • kann repariert werden
  • kann bei vollständigem Zahnverlust in eine normale Vollprothese umgearbeitet oder mit Implantaten stabilisiert werden
  • Nachteile

  • Ankerzähne müssen beschliffen werden
  • Gaumenplatte erfordert Eingewöhnung
  • Teleskopprothese – hochwertig und leicht erweiterbar

    Teleskopierende Brücken (Teleskopprothesen) basieren auf dem bereits genannten Doppelkronenprinzip. Die natürlichen Haltezähne werden überkront, das Primärteleskop (Innenkrone) wird auf dem Pfeilerzahn festzementiert, während das Sekundärteleskop (Außenteleskop) in die Prothese eingearbeitet wird. Beim Einsetzen des Zahnersatzes gleiten die Außenteleskope auf die Innenteleskope. Dadurch wird ein sehr guter Halt und eine perfekte Abstützung der Prothese erreicht. Einzelne gesunde Zähne können so erhalten bleiben.

    Vorteile Teleskopprothese
  • herausnehmbar und dennoch festsitzend
  • komfortabel
  • ästhetisch ansprechend
  • gleichmäßige Belastung der Restbezahnung
  • kann leicht repariert und erweitert werden
  • Nachteile

  • anspruchsvoll und aufwendig in der Herstellung
  • Pfeilerzähne müssen beschliffen werden
  • Teleskopierende Brücke

    Eine Variante der Teleskopprothese ist die teleskopierende Brücke (Teleskopbrücke). Sie zeichnet sich dadurch aus, dass hier auf Gaumenplatte, Gaumenbügel oder Unterzungenbügel verzichtet werden kann. Sie ist auch deutlich graziler gestaltet als die Teleskopprothese. Bei noch ausreichender Restbezahnung ist sie gegenüber der Teleskopprothese in Sachen Tragekomfort deshalb die bessere Variante. Wenn Brückenpfeiler nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind, kann können sie mit Implantaten vermehrt werden.

    Vorteile Teleskopbrücke
  • fester, stabiler Sitz
  • keine Metallbänder
  • keine Fremdkörpergefühle
  • hoher Tragekomfort
  • bei weiterem Zahnverlust erweiterbar
  • Nachteile

  • bei geringer Restbezahnung Pfeilervermehrung notwendig
  • kostenintensiv
  • Implantatgetragene Prothese – erheblich verbesserter Halt

    Es gibt verschiedene Verfahren, um eine Zahnprothese für den Ober- oder Unterkiefer mithilfe von Implantaten fest zu verankern.

    Verfahren 1: Druckknopf-System, zum Beispiel mit Locator®

    Implantat und Prothese werden mit einem Druckknopfsystem verbunden. Hierbei wird das aufzunehmende Druckknopf-Element auf dem Implantat befestigt, das aufnehmende Element in die Prothesenbasis eingearbeitet. Viele Zahnärzte nutzen für Zahnersatz zum Beispiel das Locator®-System.

    Verfahren 2: Teleskopkronen

    Bei diesem Verfahren werden Teleskope als Halteelemente auf den Implantaten befestigt. Das Prinzip ähnelt dem der herkömmlichen Teleskopprothese, die auf der natürlichen Restbezahlung befestigt wird.

    Vorteile implantatgetragene Prothese:
  • guter Halt
  • abnehmbar und leicht zu reinigen
  • die Verschleißteile wie zum Beispiel die Locator®-Druckknöpfe sind kostengünstig austauschbar
  • Nachteile

  • höhere Kosten durch Implantatversorgung
  • Implantate erfordern konsequente Mundhygiene
  • Was kosten Zahnkronen, Zahnbrücken, Zahnprothesen und Implantate?

    Die Frage nach den Kosten für Zahnersatz stellt sich jedem Patienten. Eine eingehende Untersuchung und individuelle Beratung bei Zahnärztin Dr. Gerlach in Berlin Zehlendorf schafft schnell Klarheit.

    Der in der Zahnarztpraxis erstellte Heil- und Kostenplan und die Regelmäßigkeit der vorangegangenen Vorsorgeuntersuchungen gemäß Bonusheft bestimmen den Anteil, den die gesetzliche Krankenkasse übernimmt. Funktionaler Zahnersatz in guter Mindeststandard-Qualität ist bereits zum Nulltarif zu haben. Hochwertige Versorgungen wie zum Beispiel künstliche Zähne aus Vollkeramik, teleskopierende Brücken oder Implantate sind natürlich teurer. Wer sich für hochwertigen Zahnersatz entscheidet, erhält von der gesetzlichen Krankenkasse lediglich den Zuschuss in Höhe der Kosten für die Standardversorgung. Den Rest zahlt der Patient selbst zu.

    Wünschen Sie sich einen ganz bestimmten Zahnersatz und fragen sich, ob Sie sich diesen leisten können? Dann vereinbaren Sie doch einfach einen Termin in unserer Zehlendorfer Zahnarztpraxis. Wir finden gemeinsam eine Lösung.

    Zahnarztpraxis

    Dr. Sandra Gerlach

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